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	<title>Jusos FU-Blog</title>
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	<description>Der Blog der Juso-Hochschulgruppe an der FU Berlin</description>
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		<title>Fachbereichsrat Pol-Soz am 18.04.2012</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 07:58:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Struck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbereichsrat PolSoz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Fachbereichsrat tagte am 18.4. zum ersten Mal im neuen Semester. Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren diesmal der Haushalt des Fachbereichs und die Anpassung der Vergabesatzung für Bachelorstudiengänge. Strittig waren dabei nur einige Punkte, worauf im Folgenden näher eingegangen werden soll: Zunächst wurde von Studierendenseite zunächst der aktuelle Punkt der Rahmenprüfungsordnung angesprochen, welche noch von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fachbereichsrat tagte am 18.4. zum ersten Mal im neuen Semester. Die wichtigsten Tagesordnungspunkte waren diesmal der Haushalt des Fachbereichs und die Anpassung der Vergabesatzung für Bachelorstudiengänge. Strittig waren dabei nur einige Punkte, worauf im Folgenden näher eingegangen werden soll:<br />
Zunächst wurde von Studierendenseite zunächst der aktuelle Punkt der Rahmenprüfungsordnung angesprochen, welche noch von den Fachbereichen zu beschließen sein wird. Bezugnehmend auf einen der kürzlich beschlossenen Anträge des FBR wurde außerdem klargestellt, dass die Zuschüsse für Reisen des Mittelbaus nur in Ausnahmefällen durch ein „Notnetz“ aus den Töpfen des Fachbereichs bezuschusst werden. Der Dienstreisetopf des Fachbereichs kann also den vorher bestehenden der Universität nicht ersetzen. Zudem gibt es neuerdings einen eigenen Raum für die Lehrbeauftragten. Er befindet sich in der Ihnestraße 22, K 07 und ermöglicht nun auch regelmäßige Sprechstunden mit Studierenden. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Frau Zorob den Fachbereich verlassen und nach Bochum gewechselt ist. Laut Frau Harders ein Verlust für die FU, weil Frau Zorob eine sehr gute Syrien-Kennerin sei und die einzige Professur für die Ökonomie des Vorderen Orients in Berlin innehatte. Das nächste Treffen zwischen Dekanat und Studierenden wird aller Voraussicht nach am 9.5. um 10.00-12.00 stattfinden.</p>
<p>Nach der Genehmigung des letzten Protokolls fand die Diskussion um den Haushalt des Fachbereichs für das Jahr 2012 statt. Zwar wurde dieser einstimmig angenommen, ein paar Punkte sollten hier jedoch erwähnt werden. Nachdem 30% der Globalzuweisung FU-weit nach Leistungskriterien umverteilt werden, erhält der Fachbereich PolSoz auf diesem Weg wesentlich weniger, als abgezweigt werden (ca. 300.00 statt 340.000). An die Institute werden durch den Fachbereich rund 300.000 Euro verteilt, ebenfalls nach Leistungskriterien in Forschung und Lehre, zu denen unter anderem die Studienabschlüsse je Professur zählen. Aus unserer Sicht ein problematischer Verteilungsschlüssel, weil so die tatsächliche Anzahl der Studierenden und damit der wirkliche Bedarf kaum berücksichtigt wird. Aber das ist ja nunmal der Sinn von Leistungskriterien. Außerdem hinkt der Fachbereich bei den Drittmitteln zurück. Insgesamt scheint eine Verbesserung der finanziellen Situation wenig aussichtsreich, weil die Gelder relational zu anderen Fachbereichen verteilt werden und somit alle hamsterradartig stets besseren Leistungsbilanzen nachsprinten.</p>
<p>Im fünften Tagesordnungspunkt ging es um die Beantragung einer W2-Professur aus dem Frauenförderprogramm zur Nachwuchsförderung. Nachdem die Studierenden in der letzten Sitzung ein Gruppenveto dagegen eingelegt hatten, war in der heutigen Sitzung eine Zustimmung des FBR nicht mehr zu verhindern. Die Personalie ist deswegen delikat, weil sie de facto eine Doppelbesetzung in der Konfliktforschung darstellt und somit das Ungleichgewicht am OSI zugunsten dieses gesamten Bereiches weiter verstärkt.<br />
Nach der Entscheidung des Fachbereichsrats werden die befristeten Verträge von wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen künftig nach dem 5+1 Prinzip vergeben, also zunächst für fünf Jahre, worauf eine Verlängerung um ein Jahr erfolgen soll.<br />
Die auf Antrag der WiMis im FBR erstellte Übersicht zu (un)besoldeten Lehraufträgen ergab, das im letzten Wintersemester 26 Lehraufträge nicht bezahlt wurden, 23 davon am OSI. Insgesamt ist auffällig, dass es am OSI besonders viele Lehraufträge gibt, 88 zu 16 am Publizistikinstitut, das eine vergleichbare Größe hat. Nach einer längeren Diskussion mit teilweise vehementem Widerstand auf Professor_innenseite sollen laut Beschluss des FBR für dieses Semester Informationen zu den (un)besoldeten Lehraufträgen bei den Kostenstellen eingeholt werden.</p>
<p>Ab dem Wintersemester gilt die neue Vergabesatzung für Bachelorstudiengänge am Institut. Neu ist, dass künftig das Besuchen eines studienvorbereitenden Kurses in der Bewerbung berücksichtigt wird und auch in der Kulturanthopologie ein Niveau von B1 in englischer Sprache vorausgesetzt wird. Der Apell von Studierendenseite diese zusätzliche Hürde in den Institutsräten noch einmal zu überdenken wurde nicht aufgenommen.<br />
Bei den letzten Punkten handelte es sich um den Abschlussbericht der Zielvereinbarungen 2010/2010, wo sehr nichtssagend Projekte des Fachbereichs aufgelistet wurden.</p>
<p>Die Studierendenvertreter_innen</p>
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		<title>Erste Sitzung im neuen Semester</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 09:27:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katharina Kaluza</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte, das Sommersemester beginnt und damit geht auch unsere Arbeit wieder los! Wir möchten euch herzlich einladen zu unserer ersten Sitzung im neuen Semester am Donnerstag, den 12.04.2012 um 19.30 in der GEW (Ahornstr. 5, U Nollendorfplatz). Wenn ihr euch für unsere Arbeit interessiert, ist das Treffen eine gute Gelegenheit, um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte,</p>
<div>das Sommersemester beginnt und damit geht auch unsere Arbeit wieder los!</div>
<p>Wir möchten euch herzlich einladen zu unserer <strong>ersten Sitzung im neuen Semester am Donnerstag, den 12.04.2012 um 19.30 in der GEW (Ahornstr. 5, U Nollendorfplatz)</strong>.</p>
<p>Wenn ihr euch für unsere Arbeit interessiert, ist das Treffen eine gute Gelegenheit, um uns kennen zu lernen und das nächste Semester mitzugestalten.</p>
<div>Hier schon einmal die vorläufige Tagesordnung:</div>
<div>TOP 1: Begrüßung und Besprechung der Tagesordnung</div>
<div>TOP 2: Vergabe Protokoll und Sitzungsleitung</div>
<div>TOP 3: Planung des neuen Semesters und Vorhaben auf Landesebene</div>
<div>TOP 4: Ankündigung Bundeskoordinierungstreffen</div>
<div>TOP 5: Berichte aus den Gremien</div>
<div>TOP 6: Sonstiges</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir hoffen auf euer zahlreiches Erscheinen und möchten <strong>ausdrücklich auch alle Interessierten einladen, die bisher noch nicht aktiv waren!</strong> Kommt einfach vorbei &#8211; wir freuen uns immer über neue Gesichter.</p>
<div>Mit sozialistischen Grüßen</div>
<div>Eure Jusos FU</div>
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		<title>Bericht zur 66. Sitzung des Medizinischen Senats der Charité Freitag, 30. März 2012</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 12:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>caumueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Freitag, 30. März 2012 Berichtender: Caspar Aumüller, ordentliches Mitglied des Medizinischen Senats der Charité Besonderheiten: Erläuterung der geplanten Fusion zwischen Charité und Max-Dellbrück-Centrum durch Herrn Prof. Olbertz Anwesenheit zweier Vertreter aus der Kommission für APL- Professuren zur Erläuterung der entsprechenden Richtlinien Entscheidungen/Ergebnisse: außer einigen Berufungen keine Einschätzung: Zurzeit gibt es Verhandlungen zwischen dem Land Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, 30. März 2012<br />
<strong>Berichtender:</strong> Caspar Aumüller, ordentliches Mitglied des Medizinischen Senats der Charité<br />
<strong>Besonderheiten:</strong><br />
Erläuterung der geplanten Fusion zwischen Charité und Max-Dellbrück-Centrum durch Herrn Prof. Olbertz<br />
Anwesenheit zweier Vertreter aus der Kommission für APL- Professuren zur Erläuterung der entsprechenden Richtlinien<br />
<strong>Entscheidungen/Ergebnisse:</strong> außer einigen Berufungen keine</p>
<p><strong>Einschätzung:</strong><br />
Zurzeit gibt es Verhandlungen zwischen dem Land Berlin und dem Bund, ob und wie die Charité mit Bundesmitteln gefördert werden kann, ohne dabei das Trennungsgebot im Grundgesetz zu verletzen. Die grundsätzliche Idee ist eine Fusion zwischen dem Max- Dellbrück- Centrum, einem Helmholtz- Institut, und der Charité.<br />
Auf meine schriftliche Anfrage, wie der Stand der Verhandlungen sei, erklärte Herr Prof. Olbertz (Präsident der HU), dass zurzeit an einem Konzept gearbeitet wird, dass juristisch die Unterstützung der Charité mit Bundesmitteln erlauben würde. Konkret habe man eine Form von Holding im Sinn, in die beide Institute Vertreter entsenden würden und die durch das Land Berlin und das MDC finanziert würde. Er erklärte weiterhin, dass nicht nur er und Herr Prof. Alt (der nicht anwesend war) gegen ein Heraustrennen der Charité aus dem Verbund mit FU und HU seien, sondern es auch im MDC kein Interesse daran gäbe, selbst aus dem Verbund der Helmholtz- Institute gelöst zu werden.<br />
Er hob die Wichtigkeit dieses Pilotprojektes in der Finanzierung von Bildung durch den Bund in Zeiten zunehmend knapper Kassen in den Ländern hervor.<br />
Auf meine 2. Nachfrage, wie und ob die zu bildende Holding einen Einfluss auf die Benennung von Professoren und die Einrichtung von Studiengängen hätte, antwortete er, diese Aufgabe würde bei den entsprechenden Gremien bleiben, allerdings würde es wohl Kooperationen geben.<br />
<strong>Aus meiner Sicht stellt es sich folgendermaßen dar:</strong><br />
Sowohl FU als auch HU werden definitiv verhindern, dass die Charité aus dem aktuellen Verbund herausgelöst wird. Es kann allerdings dazu kommen, dass insbesondere bei der Berufung von Professoren das MDC mitreden wird. Hier gilt es die Entwicklung zu verfolgen, damit die akademischen Gremien nicht vor vollendete Tatsachen gestellt werden.</p>
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		<title>Fachbereichsrat Pol-Soz am 15.02.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 15:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Struck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbereichsrat PolSoz]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ende des Semesters ist wieder da: Ein guter Zeitpunkt mal darüber nachzudenken, wo man eigentlich steht, am OSI, an der Uni und überhaupt. Zum Glück brauchte man sich nicht lange mit dieser Entscheidung aufhalten, denn der letzte Fachbereichsrat des Wintersemesters hat es einem wieder ins Gedächtnis gerufen. Aber nun langsam. Hinter einem Berg nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ende des Semesters ist wieder da: Ein guter Zeitpunkt mal darüber nachzudenken, wo man eigentlich steht, am OSI, an der Uni und überhaupt. Zum Glück brauchte man sich nicht lange mit dieser Entscheidung aufhalten, denn der letzte Fachbereichsrat des Wintersemesters hat es einem wieder ins Gedächtnis gerufen. Aber nun langsam.<br />
Hinter einem Berg nur formell abzustimmender Vorlagen lag zunächst der überfällige Antrag zur Einrichtung einer Reisekasse für den wissenschaftlichen Mittelbau des Fachbereichs. Zur Information: Ein entsprechender, zentraler Fond des akademischen Auslandsamts der FU ist vor kurzem aufgelöst worden, steht nicht mehr zur Verfügung. Da wollte der Fachbereich, vertreten durch seine Haushaltskommission einspringen. Allerdings wurden der Berechtigung auf Reisekostenbeihilfe durch den Fachbereich zwei bürokratische Schritte vorgeschaltet, um den Haushalt nicht über Gebühr zu belasten: So soll bei einer anstehenden Dienstreise zuerst die Möglichkeit der Finanzierung durch externe Geldgeber (-&gt; DAAD z.B.) ausgeschöpft werden, anschließend eine Finanzierbarkeit aus der jeweiligen Kostenstelle, zum Schluss erst der Antrag beim Dekanat zu stellen sein. Prof. Gerhards kommentierte auf Anfrage, dass durch diese Priorität  der eigenen Kostenstelle eher die finanzstarken Gliederungen des Fachbereichs belastet würden, dass demzufolge durch die Neuordnung der Dienstfahrtenbezuschussung sogar finanzschwache Kostenstellen gestützt würden. Das vorgebrachte Argument stimmt für diesen Fall. Es ändert nur leider nichts an dem Fakt, dass es nun mal viele Kostenstellen (v.a. am OSI) gibt, die das nötig haben. Mag die Fachbereichsinitiative gut gemeint und sachlich richtig sein, sie bildet eben doch nur ein Sahnehäubchen auf der bedenklichen Schieflage zwischen gut ausgestatteten Forschungsbereichen und- sagen wir solchen, die weniger gut ausgestattet sind. Also denen, die anschaulich um jeden Bleistift streiten müssen, wie ein betroffener Hochschullehrer einmal polemisch äußerte.<br />
Nun aber zum Hauptteil der Sitzung. Zur Debatte standen zwei Anträge auf Förderung durch das Berliner Frauenförderungsprogramm und der Kommission für Nachwuchsförderung der FU. Danach werden W2 Professuren an Nachwuchswissenschaftlerinnen vergeben, und das ganz besonders im Falle eines Forschungsschwerpunktes mit Geschlechterbezug. Deshalb hatte der Forschungsbereich Politik des Vorderen Orients und damit Prof. Cilja Harders eine Professur mit der Denomination „Politik des Vorderen Orients unter besonderer Berücksichtigung von Geschlechterverhältnissen“ beantragt. Diese sollte, so Harders, die kulturwissenschaftliche Öffnung der Politikwissenschaft vorantreiben und könnte offensichtlich gleich zwei der drängendsten Fehlstellen am OSI lindern: Die Gender- und die postkoloniale Forschung. Trotz der Versuche anderer Vertreter, den Antrag wegen formeller Spitzfindigkeiten noch im Fachbereichsrat scheitern zu lassen, wurde er am Ende verabschiedet. So wurde z.B. trotz der Beteuerung durch sowohl die Haushaltsverantwortliche Fr. Kayser als auch des Dekanats, die Finanzierung des Eigenanteils dieser Professur wäre bereits geprüft und damit gesichert, weiter gebohrt, um den Antrag doch noch aus rein sachlichen Gründen zu Fall zu bringen.<br />
Nun gab es auch einen Antrag auf Einrichtung einer KFN-Professur, auf die all das eben nicht zutraf. Prof. Risse bat seinerseits den Fachbereichsrat um die Einrichtung einer W2-Professur für „Internationale Sicherheitspolitik mit dem Schwerpunkt Sicherheits-Governance Transfer“, wobei Risse selbst bei der Befassung leider abwesend war. Für die gewünschte Professur sprach, dass sie gemäß des erforderlichen Eigenanteils (50%) bereits voll ausfinanziert wäre, was hier seltsamerweise auch niemand in Frage zu stellen wagte. Ungeachtet dessen, dass man natürlich immer, und immer wieder grundsätzlich kritisieren muss, dass einzelne Kostenstellen offensichtlich genug auf der hohen Kante haben, um sich eineN eigenen ProfessorIn zu kaufen, gibt es inhaltliche Bedenken. Nur weil die Möglichkeit besteht, irgendeine Stelle einzurichten, muss ja nicht auch Bedarf danach bestehen. Und Bedarf lässt sich am OSI überall entdecken: Beispielsweise in den rechtlichen und ideengeschichtlichen Grundlagen der Politik, bei der Genderlehre, in den Regionalstudien. Von den Studierenden gewünscht und auch durch die Fachsystematik geboten wäre ferner z.B. ein Lehrstuhl der Postkolonialen Forschung, um nur einen Teil der zugegebenermaßen utopischen Wunschliste zu nennen. Aber was mit Blick auf sowohl das wünschenswerte Lehrangebot als auch die Kapazitätsrechnung ganz gewiss nicht fehlt, ist eine weitere Professur für Sicherheitspolitik. Selbst wenn sie noch so nett durch den Zusatz postkoloniale und kritische Studien ergänzt ist, bleibt es eine Doppelstruktur zur Chojnacki-Professur. Schwer wiegen weiterhin erhebliche formelle Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieser Ausschreibung. Obwohl die KFN ausdrücklich die Nennung von geeigneten Kandidaten durch den Antragsteller vorsieht, macht die Risse-Ausschreibung selnst für den ungeübten Betrachter den Eindruck einer ad-personam-Ausschreibung. Dieser Eindruck wird nicht nur durch die konkrete Nennung eines Namens im Ausschreibungstext erweckt, also durch eine direkte Verknüpfung von Personen und Struktur, auch der Plan, die bisherige WiMi-Stelle der zu berufenden Personen müsste zur Finanzierung der Professur herangezogen werden, liest sich seltsam. Es gelang den anwesenden Verantwortlichen leider nicht, die Befürchtung zu zerstreuen, dass da wohl jemandem eine Ausschreibung quasi auf den Leib geschneidert wurde. Das Ende der Veranstaltung war eine knappe Abstimmung, die dennoch positiv für den Antrag ausfiel. Und weil man sich ja noch nicht unbeliebt genug gemacht hatte, ist von Studierendenseite als Ultima Ratio das Gruppenveto eingesetzt worden. Für den Antrag bedeutet das die Verschiebung um maximal eine Sitzung, in diesem Fall auf die erste des Sommersemesters voraussichtlich am 18. April. Vermutlich wird dieser Affront durch die Studierendenvertreter höchstens symbolischen Wert haben, denn, dass der Fachbereich am 18.4. ähnlich abstimmen wird ist abzusehen. Wenigstens könnten die Protokollnotizen zur Diskussion interessant für die EntscheidungsträgerInnen in der KFN werden- sofern die sich dafür interessieren.</p>
<p>Die StudierendenvertreterInnen Im Fachbereichsrat Pol-Soz</p>
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		<title>Fachbereichsrat Pol-Soz 11.01.2012</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:14:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rudolf Struck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbereichsrat PolSoz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Fachbereichsrat des neuen Jahres sollte kurz und schmerz…voll werden. Dass die vom gerade stattgefundenen Institutstag (9.01.) stammende und zugegebenermaßen aktionistische Forderung nach Demontage und Verkauf der jüngst im OSI-Foyer aufgehängten Fernseher durch den Fachbereichsrat ignoriert würde, war keine Überraschung. Die Geräte brächten nicht viel Geld ein, Lehraufträgen könne man dieses Geld dann eh [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Fachbereichsrat des neuen Jahres sollte kurz und schmerz…voll werden. Dass die vom gerade stattgefundenen Institutstag (9.01.) stammende und zugegebenermaßen aktionistische Forderung nach Demontage und Verkauf der jüngst im OSI-Foyer aufgehängten Fernseher durch den Fachbereichsrat ignoriert würde, war keine Überraschung. Die Geräte brächten nicht viel Geld ein, Lehraufträgen könne man dieses Geld dann eh nicht widmen und außerdem seien das keine Fernseher, sondern digitale Informationssysteme, so unser wortgewandter Verwaltungsleiter. Genügend politische Phantasie bzw. gar die Bereitschaft, mutige Entscheidungen zu verantworten und klare Prioritäten zu setzen, sucht man am Fachbereich leider vergebens. Wobei „mutig“ hier nicht im üblichen Wortsinn verstanden wird, „mutig“ schmerzhafte Einschnitte gegen die an der Universität institutionell ohnehin ohnmächtigste Statusgruppe zu beschließen.<br />
Aber es ging ja auch nur um einen Vorschlag von Studierendenseite, nicht um ernstzunehmende Fachbereichspolitik. Erwartungsgemäß spannend wurde es erst mit der Beratung und Verabschiedung der Berufungsliste zur Professur „Politisches System der Bundesrepublik Deutschland“. Wie aus einer der vergangenen FBR Sitzungen (30.11.2011) berichtet wurde, sind durch eine auch studentisch unterstützte Kommissionsminderheit umfangreiche Mängel in sachlicher als auch formeller Hinsicht festgestellt worden, woraufhin der Bericht in die Kommission zurückgewiesen wurde. Laut Kommissionsabschlussbericht wurde über die Beanstandungen des Minderheitenvotums intensiv diskutiert, wobei es zu keiner Annäherung der beiden Positionen kam. Trotzdem der durch die Minderheit favorisierte Bewerbende ganz offensichtlich nicht nur den Kernbereich der Institutionenlehre bedienen kann, sondern zusätzlich das bisher am OSI nicht repräsentierte Forschungsfeld der Zivilgesellschaft abdecken würde, wollte die Mehrheit lieber das übliche stromlinienförmige Profil bevorzugen. Altbekannte Trümpfe wurden gezogen, darunter immer wieder amüsant die theatralische Empörung über an Fachkollegen geübte Kritik, welche man durch das Äußern der unverschämterweise eigenen Meinung irreparabel beschädigt hätte. Konflikt und Kritik ist im akademischen Raum eben eine Ungeheuerlichkeit und mit der eigenen Wissenschaftlichkeit einfach nicht vereinbar.<br />
Wurden inhaltliche Einwände mindestens zur Kenntnis genommen, wenn nicht lustlos ausdiskutiert, wurde der wesentliche formale Mangel nicht geklärt, sondern gekehrt; und zwar einfach dorthin, wo seit gefühlten Urzeiten alle Diskussionsthemen am OSI früher oder später enden: unter den Teppich. Verstehen kann man das natürlich: Wie soll man über die Zulässigkeit der Teilnahme eines hochrangigen Präsidiumsmitglieds an nicht-öffentlichen Kommissionssitzungen offen sprechen, wenn besagter Kollege bei der abschließenden Beratung gleich auch anwesend ist? Dieser raffinierte Mechanismus ist nicht etwa rechtlich bedenklich, sondern als sogenannter erweiterter Fachbereichsrat fester Bestandteil der Demokratie an der Hochschule. Nicht nur, dass durch umfassende Teilnahme- und Stimmberechtigung für alle Professor_innen des Fachbereichs eine studentische Opposition in strittigen Berufungen praktisch zu einer reinen Freizeitbelustigung wird. Offensichtlich dient diese Prozedur nun noch dazu, die doch wenigstens bitte aus der Selbstverwaltung der Fachbereiche auszuschließenden höheren Organe der Universität in intimste Angelegenheiten eindringen zu lassen.<br />
Die Bestätigung des Eingefädelten per Abstimmung im Fachbereichsrat war dann nur noch Formalität: Lästig aber notwendig in dieser großartig funktionierenden Demokratie namens Hochschule.<br />
In diesem Sinne ein frohes neues Jahr 2012<br />
Die Studierendenvertreter_innen</p>
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		<title>Das Wahlsystem für das Studierendenparlament</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 20:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Rosenow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Unpolitisch und demokratisch problematisch Die Ergebnisse der Wahlen zum Studierendenparlament an der FU erzeugen immer wieder Ergebnisse, die auf den ersten Blick wenig nachvollziehbar scheinen und einige Probleme mit sich bringen. Im Wahlsystem der FU werden Listen, die nur wenige Prozent der Stimmen bekommen, gegenüber Listen mit vielen Stimmen bevorzugt. So kommen Ergebnisse zustande, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Unpolitisch und demokratisch problematisch</h3>
<p>Die Ergebnisse der Wahlen zum Studierendenparlament an der FU erzeugen immer wieder Ergebnisse, die auf den ersten Blick wenig nachvollziehbar scheinen und einige Probleme mit sich bringen.<br />
Im Wahlsystem der FU werden Listen, die nur wenige Prozent der Stimmen bekommen, gegenüber Listen mit vielen Stimmen bevorzugt. So kommen Ergebnisse zustande, in denen das Verhältnis von Stimmen und Sitzen zwischen den verschiedenen Listen weit auseinander klafft.<br />
Bei den Wahlen 2011 erhielten Listen, die 33 Stimmen bekamen, bereits einen ersten Sitz, wohingegen andere Listen mit 92 noch keinen zweiten Sitz bekamen. Die beiden größten Listen im Studierendenparlament bekamen mit 265 Stimmen (Juso Hochschulgruppe) und mit 223 Stimmen (FSI Jura / Cafe´ Tatort) je vier Sitze. Um den Unterschied zu verdeutlichen: Wenn diese beiden Listen für ihre Stimmen im gleichen Verhältnis Sitze bekommen hätten wie die kleinsten Listen, säßen sie mit acht und sechs VertreterInnen im Studierendenparlament der FU.<br />
Das diesem System zugrunde liegende Verfahren ist das Hare/Niemeyer-Verfahren. Zunächst wird der exakte Anteil jeder Liste an den zu vergebenden Sitzen berechnet. Um beim Beispiel der letzten Stupa-Wahlen zu bleiben: Liste A erhält mit 265 Stimmen einen Anteil von 4,267 Sitzen, Liste B mit 33 Stimmen einen Anteil von 0,531 Sitzen an den zu vergebenen 60 Sitzen. Darauf hin werden die vollen Sitze vergeben. Liste A bekommt also zunächst vier Sitze, Liste B keinen.<br />
Im nächsten Schritt werden die übrigen Sitze an die Listen vergeben, die am nächsten an einen vollen Sitz heran kommen. Der Wert bis zu dem eine Liste einen zusätzlichen Sitz in dieser zweiten Runde bekommt, ist im Schnitt 0,5. Liste A erhält also mit 0,267 keinen weiteren Sitz, Liste B erhält ihren ersten und einzigen Sitz.<br />
Das Verfahren führt dazu, dass das Verhältnis von Stimmen zu vergebenen Sitzen oft weit auseinander klafft. Um einen Sitz zu bekommen, reichen die Stimmen für einen halben Sitz aus. Eine Gruppe, die Stimmen für insgesamt 1,8 Sitze erlangt, bekommt mit einer Liste zwei Sitze. Wenn sie jedoch mit drei Listen antritt, hat sie eine gute Chance, auf drei Sitze. (1)<br />
Dieses System führt dazu, dass eine Unzahl von Listen zur Wahl antritt. Bei den letzten Wahlen mussten sich die Studierenden zwischen 47 Listen entscheiden. Dabei treten viele Gruppen lieber mit mehreren kleinen Listen, die etwa thematisch oder fachschaftsweise aufgeteilt sind, an, um mehr Sitze erringen zu können. Deutlich wird dies, wenn man sich die Listen aus mehreren Jahren ansieht. Man stellt fest, dass die Namen zwischen den Jahren hin und her wechseln. Wer im letzten Jahr auf der einer kleinen Liste kandidierte, steht in diesem Jahr auf einer anderen nahstehenden Liste.<br />
Das führt zu grundlegenden Problemen:<br />
Einerseits führt es zu eben jener Unübersichtlichkeit, welche die Studierenden jedes Jahr auf neue verwirrt: Eine Vielzahl an Listen und völlig undurchsichtige Verbindungen und Koalitionen zwischen diesen.<br />
Zweitens haben die einzelnen Listen keine gesamtpolitischen Konzepte, sondern treten vielfach für Einzelforderungen an. Die Listen heißen dann „Liste gegen die Veggie-Mensa“ oder „Gegen Studiengebühren und Anwesenheitspflicht“. So ist ein Vergleich zwischen den Listen nur bedingt möglich. Neben den Listen, die sich nach vereinzelten politischen Forderungen benennen gibt es jene, die von den einzelnen Fachschaftsinitiativen aufgestellt werden. Diese präsentieren sich sehr unterschiedlich. Viele von Ihnen werden nur bedingt für ihr politisches Programm gewählt, sondern in erster Linie für ihr Engagement am Fachbereich und Institut und dafür, dass sie die gleichen oder ähnliche Fächer studieren, wie ihre Wähler/-innen. Auch dieses Engagement ist wichtig und verdient Anerkennung. Aber es führt zu einer Entpolitisierung des Studierendenparlaments.<br />
Wir treten seit Jahren konsequent mit einer einzigen Liste für die gesamte Uni und einem umfassenden politischen Programm an. Wir streben eine Demokratisierung und Politisierung der Wahlen an. Daher fordern wir, dass Listen mindestens die Stimmen für einen vollen Sitz erreichen müssen, also 1/60 der Stimmen, um ins Studierendenparlament einziehen zu dürfen.</p>
<p>____________________________________</p>
<p>(1) Eine verständliche Erklärung des Hare/Niemeyer-Verfahrens findet sich unter: <a href="http://www.wahlrecht.de/verfahren/anschaulich/index.html" target="_blank">http://www.wahlrecht.de/verfahren/anschaulich/index.html</a></p>
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		<item>
		<title>Lieber Allgemeiner Studierendenausschuss,</title>
		<link>http://jusos-fu.hodblog.de/wordpress/?p=674</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Ohmes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[ihr scheitert am Anspruch die Allgemeinheit der Studierenden zu vertreten. Euer Argument, jede und jeder könne sich basisdemokratisch einbringen und mitgestalten, ist falsch, denn: Praktisch arbeitet ihr auf höchste Weise intransparent und geheimnistuerisch und macht es damit Außenstehenden unmöglich Einblicke in eure Arbeit zu erlangen. Es ist für nicht hochschulpolitisch aktive Studierende derzeit unmöglich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ihr scheitert am Anspruch die Allgemeinheit der Studierenden zu vertreten. Euer Argument, jede und jeder könne sich basisdemokratisch einbringen und mitgestalten, ist falsch, denn: Praktisch arbeitet ihr auf höchste Weise intransparent und geheimnistuerisch und macht es damit Außenstehenden unmöglich Einblicke in eure Arbeit zu erlangen. Es ist für nicht hochschulpolitisch aktive Studierende derzeit unmöglich zu erfahren, wer die AStA-Referent/-innen namentlich sind, was mit jenen 700.000 Euro geschieht, die euren Haushalt bilden und woran die 13 Referate inhaltlich genau arbeiten. Nicht, dass wir durch unsere hochschulpolitische Arbeit im Studierendenparlament (Stupa) all dies genau wüssten.<br />
Eure selbsterklärt „basisdemokratische“ und informelle Arbeit wird im Wesentlichen von Einzelpersonen getragen, die sich in genau diesen informellen Strukturen durchgesetzt haben. Dies geht mit einem bestimmten Habitus und Sprache einher, die Zugehörige von allen anderen eindrücklich unterscheidet. Wer derer nicht mächtig ist, wird höchst wahrscheinlich niemals am Asta partizipieren können. Letztlich macht euch das elitär. Ihr scheint kein Interesse an der Mobilisierung aller linken Studierenden zu haben. Diese Strukturen konterkarieren jegliche demokratische Legitimation.<br />
Dabei profitiert ihr zusätzlich von einem repräsentativen Wahlsystem, das ihr offensichtlich ablehnt. Man stelle sich vor, AStA-Referent/-innen würden in einer Direktwahl von allen Studierenden gewählt &#8211; der AStA wäre aller Wahrscheinlichkeit nach nicht annähernd so aufgestellt, wie er es jetzt ist. Die Zusammenstellung eures AStA ergibt sich aus den Mehrheiten im Stupa, deren Wahl durch einige Besonderheiten (Siehe nebenstehender Artikel) zu euren Gunsten ausfällt.<br />
Andererseits misstraut ihr allen euch nicht loyalen Vertreter/-innen im Stupa per se und macht mittels dieser Einstellung und eurer bequemen Mehrheit jede oppositionelle und demokratische Arbeit unmöglich. Das Stupa verkommt durch die parteiische Haltung der Redeleitung und durch den Umgang mit Oppositionslisten zur Farce.<br />
Ihr habt euch eine kleine linksautonome Insel gebaut, schottet diese nach außen ab und seid Trittbrettfahrer des Systems der verfassten Studierendenschaft. Ihr spielt nach den Regeln des Systems, wo es euch nützt und umgeht sie, wo ihr könnt. Gegen linksautonome Inseln haben wir nichts. Die eure allerdings basiert auf einem Nutznießertum, das sich eindeutig zum Schaden der allgemeinen Studierendenschaft  auswirkt. Prozesse der langsamen Entdemokratisierung und seien sie auch getragen von linken Kräften sind höchst gefährlich. Beispiele dafür sind die Fachschaftsratspolitk des AStA, der Umgang mit Oppositionellen und die intransparente Informationspolitik.<br />
Der derzeitige AStA gehört abgewählt.<br />
Lisa Ohmes</p>
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		<title>Demokratische Öffentlichkeit durch Datenschutz und Transparenz</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 18:23:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jusos FU</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Notwendigkeit von Datenschutz und Transparenz von Niklas Konrad Datenkrake – dieser Begriff wird zurecht mit Facebook, Google und Co assoziiert. Immer mehr personenbezogene Daten werden von diesen und vielen weiteren Firmen gespeichert und nur selten komplett gelöscht. Hier können Nutzer/-innen aber immerhin noch selbst entscheiden, was sie von sich selbst veröffentlichen oder ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Über die Notwendigkeit von Datenschutz und Transparenz</h3>
<p>von Niklas Konrad</p>
<p>Datenkrake – dieser Begriff wird zurecht mit Facebook, Google und Co assoziiert. Immer mehr personenbezogene Daten werden von diesen und vielen weiteren Firmen gespeichert und nur selten komplett gelöscht. Hier können Nutzer/-innen aber immerhin noch selbst entscheiden, was sie von sich selbst veröffentlichen oder ob sie überhaupt Mitglied von sozialen Netzwerken werden wollen. Auch der Staat – Video-Überwachung und Vorratsdatenspeicherung sind hier nur Schlagworte – will immer mehr, immer länger speichern. Doch auch an der Universität, dem täglichen Umfeld von uns Studierenden, sollte Datenschutz eine größere Rolle spielen!<br />
Ja, es gibt Datenschutzbeauftrage. Doch diese können, auch wenn sie nicht weisungsgebunden sind, nicht selber auf das Beheben von Problemen hinwirken. Das heißt, dass sie zwar Probleme und Fragen aufwerfen, überprüfen und auch Ergebnisse veröffentlichen können. Die Lösung dieser liegt aber nicht im Verantwortungsbereich der Datenschutzbeauftrag/-innen. Sie sind angewiesen auf die Mithilfe aller.<br />
Konkret heißt Datenschutz an der Uni beispielsweise: Stärkung der Anonymität bei Klausuren und ihren Ergebnisssen. Zwar hat jede/-r Studierende eine – lebenslange! – Matrikel-Nummer, doch wenn Name und Matrikel-Nummer in Anwesenheitslisten abgefragt werden oder nach mehreren Semestern gemeinsames Studieren diese Nummer anderen bekannt ist, ist der Aushang von Prüfungsergebnissen trotz der Matrikel-Nummer bzw. gerade deswegen nicht mehr anonymisiert. Und mit den Daten, die bei Campus Management und Blackboard gespeichert sind, ist der gesamte Verlauf eines jeden Studiums einsehbar.<br />
Zum Datenschutz gehört auch die Transparenz. Sie sind zwei Seiten derselben Medaille. Die Exzellenzinitiative führt dazu, dass Universitäten aus Angst davor, andere Unis könnten ihre Konzepte kopieren, immer geschlossener agieren. Somit wird die Zukunftsplanung undurchsichtig und der demokratischen, öffentlichen Kontrolle entzogen. In Gremien werden außerdem den gewählten Vertreter/-innen grundlegende Zahlen zu Studienanfänger/-innen oder zum Haushalt gar nicht oder erst spät herausgegeben.<br />
Die Jusos setzen sich für eine demokratische, das heißt offene Hochschule ein. Dies betrifft alle Gremien und Komissionen. Datenschutz und Transparenz gehören zu unseren Schwerpunkthemen. Du bist herzlich eingeladen, mit uns zu diskutieren, wo es in der Uni konkret Verbesserungsbedarf gibt. Denn Datenschutz und Transparenz brauchen eine engagierte Öffentlichkeit. Die Juso-Hochschulgruppe an der Freien Universität Berlin will diese gemeinsam mit euch herstellen!</p>
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		<title>Gute Lehre?  Für eine bessere Studienqualität an der FU!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jacob Beuchel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Zentrale Universitätsebene]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle in den letzten beiden Jahren seit dem Bildungsstreik angestrengten Maßnahmen von Bund, Land und Uni sind wirkungslos verpufft. Studierendenfreundliche Maßnahmen wie die Aufhebung der Anwesenheitspflicht oder die Entrümpelung von Studienordnungen werden unterlaufen. Die Diskussion über alternative Lehr- und Lernformen wie selbstständig organisierte Projekttutorien sind vergessen. Auch das ökonomisierte Selbstbild von Lehre, möglichst genormte Absolvent/-innen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle in den letzten beiden Jahren seit dem Bildungsstreik angestrengten Maßnahmen von Bund, Land und Uni sind wirkungslos verpufft. Studierendenfreundliche Maßnahmen wie die Aufhebung der Anwesenheitspflicht oder die Entrümpelung von Studienordnungen werden unterlaufen. Die Diskussion über alternative Lehr- und Lernformen wie selbstständig organisierte Projekttutorien sind vergessen. Auch das ökonomisierte Selbstbild von Lehre, möglichst genormte Absolvent/-innen für die Wirtschaft bereit zu stellen, wird noch weniger hinterfragt.<span id="more-657"></span>Es gibt noch weniger Dozent/-innen durch die nun vorgeschriebene, von uns befürwortete Bezahlung von Lehrbeauftragten. Dies reißt große Lücken in das Lehrangebot selbst von Pflichtbereichen. Arbeitsbereiche ohne genügend Lehrpersonal werden einfach aus den Studienordnungen gestrichen.<br />
Die Raumsituation ist in diesem Wintersemester noch grotesker geworden. In den Hörsäalen quetschen sich die Studierenden, dass die Luft kaum zum Atmen reicht. Bibliotheken sind maßlos überfüllt oder sollen ohne wirkliche Vorankündigung wegen Umbaumaßnahmen geschlossen werden.<br />
Gleichzeitig werden Zehntausende von Euro für die von der Politik vorgeschriebene Akkreditierung (1) an private Agenturen ausgeschüttet. Intransparente Entscheidungen von einzelnen Gutachter/innen sollen für bundeseinheitliche Standards sorgen. Zurzeit wird in den akademischen Gremien über die zukünftige Struktur eines hochschulinternen Qualitätssicherungssystems gestritten. Doch dahinter steht das Bild einer vom Präsidium selbst erklärten „exzellente Lehre“ in allen Bereichen – Selbsttäuschung und Ignoranz in der höchsten Form. Als einziges Kriterium für die Qualität des Studiums wird dann zumeist die formale Voraussetzung gesehen, dass Studium in der Regelstudienzeit abschließen zu können. Inhaltliche Kriterien, die aus der gesellschaftlichen Verantwortung von Hochschulen erwachsen, wie die Bildung der Absolvent/-innen zu kritischen, selbstreflexiven Menschen, die technische, soziale und wirtschaftliche Prozesse hinterfragen und weiterentwickeln können, werden schnell vergessen.<br />
Die Verantwortung wird zwischen Hochschulleitung, Senatsebene und Bundesministerium hin- und hergeschoben.  Ein nach Studienplätzen berechneter Landeszuschuss (2) wirkt sogar negativ, wenn die dahinter liegenden Kapazitätsberechnungen zu übervollen Seminaren und Vorlesungen führen. (3)<br />
<strong>Für die Verbesserung der Studienqualität fordern wir daher:</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1. Rahmenbedingungen an den Hochschulen durch eine größere Ausfinanzierung von Studienplätzen und mehr Dozent/-innen verbessern!</strong><br />
<strong>2. Rahmenbedingungen für Dozent/-innen durch didaktische Fortbildungen und faire Arbeitsbedingungen verbessern!</strong><br />
<strong>3. Die Lehre selbst grundsätzlich verbessern: </strong></p>
<p style="padding-left: 60px;"><strong>durch bessere Beratung und Organisation, </strong><br />
<strong>die Einheit von Forschung und Lehre, </strong><br />
<strong>die Einführung neuer Lehr- und Lernformen, </strong><br />
<strong>die Förderung des eigenständigen und kritischen wissenschaftlichen Arbeitens, </strong><br />
<strong>bessere Prüfungsformen schaffen, die geeignete Formen der Rückmeldung liefern </strong><br />
<strong>und ein gemeinsames Lehren von Dozent/-innen und Studierenden auf Augenhöhe!</strong></p>
<p>Mehr Infos unter: <a href="www.jusohochschulgruppen.de/gutelehre/" target="_blank">www.jusohochschulgruppen.de/gutelehre/</a></p>
<p>_____________________________</p>
<p>(1) Die Akkreditierung bezeichnet ein System der Qualitätssicherung in Studium und Lehre von Bund, Ländern und Hochschulen durch einen eingesetzten Akkreditierungsrat und von ihm akkreditierte Agenturen.</p>
<p>(2)  In Berlin werden die Landesmittel an die Hochschulen nach bestimmten Kriterien berechnet, z.B. nach  Studienplätzen, Studierenden in Regelstudienzeit und Studienanfänger/-innen im ersten Hochschulsemester.</p>
<p>(3)  Die Kapazitätsberechnungen bezeichnen die grundsätzlichen Berechnungen, wie viele Studienplätze jedes Fach mit den vorhandenen Dozent/-innen und den vorgesehenen Lehrformen (Seminare, Vorlesungen, Übungen) bereitstellen kann.</p>
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		<title>Unsere Wahlzeitung 2012 Online und Download</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 14:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob Rosenow</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier findet ihr unsere diesjährige Zeitung. Zur Ansicht und zum Download.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier findet ihr unsere diesjährige Zeitung. Zur Ansicht und <a title="Jusos FU Wahlzeitung 2012" href="http://jusos-fu.hodblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Wahlkampfzeitung-2012-für-Web.pdf">zum Download</a>.</p>

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<p class="gde-text"><a href="http://jusos-fu.hodblog.de/wordpress/wp-content/uploads/2012/01/Wahlkampfzeitung-2012-für-Web.pdf" target="_blank" class="gde-link">Download (PDF, 761.92KB)</a></p>
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